MTG feiert fünften Sieg in Folge

tmb 002 Mannschaft MTG Handball HOME(15.10.2018) Mit dem fünften Sieg in Folge haben sich die Wangener Handballer in der Spitzengruppe der Württembergliga Süd etabliert. Dank eines mannschaftlich geschlossenen und nervenstarken Auftritts kam die MTG am Samstagabend in der Körschtalhalle von Scharnhausen zu einem 33:30 (19:12)-Erfolg beim besonders in der zweiten Hälfte aufmuckenden Aufsteiger HSG Ostfildern. „Das hat unserem Selbstvertrauen erneut gutgetan“, freute sich Co-Trainer Sebastian Staudacher.

Breite Brust bleibt eben breite Brust, dürfte das Phrasenschwein aus Wangener Sicht vergnüglich gegrunzt haben. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen legte die MTG bereits in der ersten Hälfte den Grundstein zum verdienten Sieg. „Wobei wir grundsätzlich von Beginn an überzeugen wollen“, wendet Staudacher lachend ein. „Diesmal ist es uns tatsächlich gelungen, den Gegner im ersten Durchgang zu beeindrucken.“ Mit einer wiederum starken Defensive, in der kein Ausfall zu verzeichnen war, gab Wangen dem engagierten Gastgeber ein ums andere Mal fast unlösbare Rätsel auf. So ergab sich trotz des kurzfristigen Ausfalls von Marc Bächle (Knie) eine überaus verdiente und komfortable 19:12-Pausenführung.

Die kritischen Phasen stellten sich vermehrt nach dem Wechsel ein. Wie schon gegen Unterensingen (30:25) musste der bis dahin sechsmal erfolgreiche Marc Kuttler nach dreimal zwei Minuten in der 37. Minute mit Rot vom Platz. Regisseur und Torjäger Aaron Mayer „erfreute“ sich der unliebsamen kurzen Deckung. Was den 22-Jährigen jedoch nicht hinderte, in Scharnhausen seine Treffer 54 bis 63 zu erzielen. Überdies arbeitete die Abwehr nach Staudachers Auffassung „nicht mehr so aufmerksam. Da haben wir doch um einiges nachgelassen.“

Mentale Stärke gezeigt

So kam die HSG Ostfildern, der Staudacher einen „leidenschaftlichen Kampf“ attestierte, knapp zwei Minuten vor dem Abpfiff gefährlich auf 29:31 heran. Doch Leidenschaft und Fleiß zeichnet inzwischen auch Wangen aus. „Wir schaffen es, in kritischen Momenten kühlen Kopf zu bewahren“, weiß der MTG-Co-Trainer um die mentale Stärke seines Teams. 32:29 durch Aaron Mayer per Siebenmeter (58:47) und Außen David Paul zum 33:29 (59:23) machten den zeitweise schlecht verschnürten Sack endgültig zu.

Bescheidenheit bleibt freilich das Wangener Credo. Womöglich gelingt am Samstag gegen Hegensberg-Liebersbronn (24:33 gegen Wolfschlugen) der sechste Sieg in Folge. Danach allerdings warten die von Torwarttrainer Michael Becker angekündigten „dicken Brocken“ – mit den Aufstiegsanwärtern Heiningen, Schwäbisch Gmünd, Wolfschlugen und Lauterstein. Bei 10:2 Punkten will sich die MTG aber keinesfalls nur in Demut üben. „Es wird sich bald zeigen, wo wir tatsächlich stehen“, gesteht Staudacher. „Unser gewachsenes Selbstvertrauen ist allerdings groß genug, für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.“

 

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