MTG siegt in Deizisau

tmb 001 Mannschaft MTG Handball HOME(17.12.2018) Die Handballer der MTG Wangen haben das Spiel beim Verfolger, dem Absteiger TSV Deizisau, knapp gewonnen. Beim 37:36-Sieg in der Fremde spielten aus Wangener Sicht einige Faktoren eine Rolle. Zum einen der überragende Aaron Mayer, dem 16 Treffer gelangen. Zum anderen die Nervenstärke am Schluss sowie die Abwehr respektive die Torhüterleistung.

Denn – das musste auch TSV Deizisau zugeben – hielten die MTG-Reihen trotz der 36 Gegentore besser zusammen als die Reihen des TSV. Bei Wangen fing Sebastian Nerger zwischen den Pfosten an, Adam Kucera kam dann im Laufe der ersten Halbzeit ins Spiel und war auch gleich gut drin. „Er hat mit dafür gesorgt, dass wir zur Pause geführt haben“, lobt MTG-Co-Trainer Sebastian Staudacher. „Diese Führung hat uns Selbstbewusstsein gegeben.“

Dazu schaffte es die MTG, den Ausfall von Rückraumspieler Marc Kuttler zu kompensieren. Bereits in der 21. Minute kassierte Kuttler seine dritte Zeitstrafe und damit die Rote Karte. Für ihn sprangen unter anderem Leopold Plieninger und Elia Mayer in die Bresche. „Die Jungen haben das dann gut gemacht“, meint Staudacher.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielten die Gäste ihre knappe Führung. Die Deizisauer, bekannt für ihre Stärke im Angriff und für torreiche Partien, schafften jedoch in der 44. Minute das 28:28 durch Yannik Taxis. Der bärenstarke Aaron Mayer konterte jedoch kurz darauf mit einem Siebenmeter und brachte Wangen wieder in Führung. Deizisauglich noch viermal aus – zum 29:29, zum 31:31, zum 32:32 und zum 33:33. Doch in Führung ging der TSV nicht. Was auch an Wangens Torhütern lag. „Sie haben ein, zwei Bälle mehr gehalten als ihre Gegenüber, das reicht in so einer Partie dann schon mal“, sagt Staudacher.

Aaron Mayer traf in der 54. Minute zum 34:33 und in der 56. Minute zum 35:33. Deizisau verkürzte, doch Marc Bächle und Plieninger in Unterzahl machten den Auswärtssieg der Allgäuer perfekt. Die Wangener halten sich also in der Spitzengruppe der Württembergliga. „Aber wir tun gut daran, weiter von Spiel zu Spiel zu schauen“, warnt Staudacher vor Leichtsinn oder gar Übermut. „Die Liga ist so ausgeglichen, auch gegen Teams aus der unteren Tabellenregion kann man verlieren oder unentschieden spielen.“ Das zeigten jüngst die Partien in Laupheim und gegen Gerhausen.

Bevor es in die Winterpause geht (Staudacher: „Wunden lecken und für die Rückrunde erholen“), steht der MTG am Samstag um 20 Uhr im letzten Spiel des Jahres noch die HSG Langenau/Elchingen gegenüber. Die hat sich nach einem schwachen Saisonstart mittlerweile auf Platz sieben vorgearbeitet und bezwang am Wochenende das Topteam TSV Wolfschlugen mit 31:26.

 

Die MTG Handballabteilung wird unterstützt von

tmb Schnitzer logo
tmb seitz logo