Ein Klassiker zum Jahresausklang

tmb 001 Mannschaft MTG Handball HOME(21.12.2018) Wangener Handballer setzen auf versöhnlichen Jahresabschluss - MTG trifft im letzten Württembergligaspiel 2018 am Samstag im KLassiker auf die HSG Langenau/Elchingen - Von Uli Coelius aus der Schwäbischen Zeitung - Mit einem Erfolgserlebnis wollen sich die Wangener Handballer nach Möglichkeit aus dem alten Jahr der Württembergliga Süd verabschieden. Die letzte Aufgabe 2018 gestaltet sich dabei alles andere als einfach. Denn das Bezirksderby am Samstag um 20 Uhr gegen die scheinbar wieder erstarkte HSG Langenau/Elchingen ruft unangenehme Erinnerungen hervor. So unterlagen die Allgäuer in der Vorsaison gleich zwei Mal (25:29 auswärts und 28:30 zu Hause). Allerdings: In der Hinrunde der aktuellen Spielzeit feierten die Wangener einen ungefährdeten 36:28 Auswärts-Sieg. Das macht Mut. 

„Das wird kein Zuckerschlecken“, beurteilt MTG-Teammanager Arno Uttenweiler das stets süß-saure Duell zwischen den beiden württembergischen Handball-Größen. „Wir werden aber alles dafür tun, die Zuschauer und uns für eine bisher großartige Zeit in der Saison 2018/19 zu belohnen.“ Beim Blick auf die Tabelle bedeutet dies nach der Vorrunde sowie zum Auftakt der Rückrunde mit dem jüngsten 37:36-Überraschungserfolg in Deizisau – immerhin Oberliga-Absteiger – Rang drei bei 21:9 Punkten. Die Gäste aus Langenau/Elchingen müssen sich mit Platz neun und 16:14 Zählern begnügen.

Beim Kontrahenten vollzog sich nach der bitteren 30:38-Niederlage Mitte Oktober gegen Klassenprimus Schwäbisch Gmünd ein ungewohnter Wechsel auf der Trainerposition. Nach mehr als 25 Jahren in der Funktion als Top-Spieler und als Coach legte Hartwig Schenk (53) sein Amt überraschend nieder und wird seither von Handball-Ass Jörg Baresel und Tobias Meiners vorübergehend ersetzt. Bekannte Gesichter bei der HSG sind nach wie vor Felix Junginger, Jan Schaden, Fabian Buntz oder aber Henrik Schenk.

Die MTG weiß jedenfalls, auf einen äußerst unangenehmen und unorthodox agierenden Gegner zu treffen. Nicht von ungefähr gewann die HSG Langenau/Elchingen ihre letzten beiden Heimspiele gegen Aufstiegskandidat Wolfschlugen (31:26) und Schlusslicht Hohenems (39:28) recht überzeugend. „Wir wissen allerdings auch, dass uns inzwischen viel Respekt entgegen gebracht wird“, versichert Arno Uttenweiler. An keinem Gegner ist spurlos vorüber gegangen, dass Wangens Regisseur und Torjäger Aaron Mayer zum Besten zählt, was die Württembergliga und weithin hinaus zu bieten weiß.

„Die Spielzeit bisher war brutal kräftezehrend“, gesteht Arno Uttenweiler. „Daher bin ich froh, dass wir uns zu 100 Prozent auf unsere Aufgaben besinnen.“ Neben den Langzeitverletzten Sebastian Staudacher (auch Co-Trainer) und Jakob Glatzel plagen sich beispielsweise die Leistungsträger Marc Bächle und Jens Bader mit mehr oder weniger akuten Blessuren herum. Jammern freilich gehört nicht zum Alltag der MTG Wangen. Das alte Jahr beschert eine grundsolide Ausgangsbasis. „Stärken und Schwächen halten sich die Waage“, freut sich Arno Uttenweiler. 

Das alte Jahr bedeutet für die MTG einen akzeptablen Neubeginn. Mit
Chefcoach Gabriel Senciuc, dessen Verbleib nach SZ-Informationen nur eine Frage der Zeit
ist, lässt sich viel bewegen in Richtung rosige Zeiten. Vorwärts bedeutet in allen Belangen
auch ein Aufwärts.

 

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