Kempa-Allgäu-Cup 2019: Handball-Profi Salger besucht das Jugend-Turnier in Wangen

tmb Salger Allgäu Cup(04.07.2019) Am Freitag Abend startet der Kempa-Allgäu-Cup 2019 mit dem Jedermann-Siebenmeter-Werfen. Samstag morgen um 9 Uhr ertönt dann auf den 11 Plätzen rund um die Argensporthalle und den Gehrenbergsportplätzen der offizielle Anpfiff für eines der größten Handball-Jugendturniere Deutschlands. Der Handball-Jugendförderverein hat gemeinsam mit Sponsor Kempa im Vorfeld für ein weiteres Highlight gesorgt. Handball-Profi Stefan Salger, bisher beim TBV Stuttgart und den Eulen Ludwigshafen in der und ab der kommenden Saison beim Bundesligisten MT Melsungen unter Vertrag, wird am Samstag 06.07.2019 den Kempa-Allgäu-Cup besuchen. Ab ca. 17 Uhr wird der 22 jährige gebürtige Allgäuer zuerst auf die von Kempa bereit gestellte Geschwindigkeitswurfmessung werfen und danach für Autogramme und Selfies für die Allgäuer Handball-Fans da sein. Danach wird er noch die Siegerehrungen der D- und E-Jugenden übernehmen. Wir haben mit Stefan Salger ein kleines Interview geführt. 

Stefan, wie kommt es zu Deinem Besuch beim diesjährigen Kempa-Allgäu-Cup? 

Ich wurde von meinem Ausrüster Kempa angesprochen ob ich bei einem Event in meiner alten Heimat teilnehmen möchte, da habe ich natürlich sofort zugesagt. Denn trotz einer gewissen Heimatverbundenheit, kann ich diese selten besuchen kommen. Da hat es mich umso mehr gefreut beim Kempa-Allgäu-Cup dabei zu sein und den Kindern eventuell zusätzlich eine kleine Freude zu machen. 

Du bist in Oberstaufen aufgewachsen und beim TSV Oberstaufen, TV Immenstadt und der SG Kempten/Kottern in der Jugend im wahrsten Sinne des Wortes groß geworden (anm.Red:Stefan ist 2,07m). Warst Du zufällig selbst schon mal Teilnehmer beim Wangener Jugendturnier und was bedeuteten Dir damals Handball-Jugendturniere? 

Beim Wangener Jugendturnier konnte ich selber nie teilnehmen. Allerdings waren für mich die Jugendturniere immer eine besondere Erfahrung. Es ist schon immer ein tolles Erlebnis einen ganzen bzw. mehrere Tage mit seiner Mannschaft zusammen zu sein, Handball zu spielen, Spaß zu haben, einfach eine tolle Zeit zu haben. Als Profi ist das heute für mich Alltag. Früher war das enorm wichtig um als Team zusammen zu wachsen. 

Mit 2,07 bist Du ein risen Kerl. Im Handball natürlich von Vorteil, aber im normalen Leben nicht immer einfach. Bist Du zufrieden mit Deiner Größe?  

Auch wenn ich mir öfters mal den Kopf stoße (lacht), bin ich auf jeden Fall glücklich mit meiner Größe. Letztendlich konnte ich diese Eigenschaft an mir auch nicht beeinflussen und wäre mit jeder Größe glücklich. Man muss mit den eigenem Potential immer das Beste machen. 

2015 bist Du mit der SG Leutershausen in die 2. Bundesliga aufgestiegen. 2017 nach dem Abstieg mit der SG dann der Wechsel zum TBV Stuttgart in die erste Liga und 2018 der Wechsel innerhalb der ersten Liga zu den Eulen Ludwigshafen. Was waren die entscheidenden Schritte in Deiner Karriere und was würdest Du einem talentierten Jugendspieler auf den Weg geben, der den Traum Handball-Profi verwirklichen will?  

Der entscheidende Schritt hat noch ein wenig früher begonnen, als ich von Zuhause in das Jugendinternat der SG Kronau/Östringen (Rhein Neckar Löwen) gewechselt bin (Anm. der Red.: Damals war auch ein Wechsel zur MTG ein Thema). Was ich jedem Jugendspieler mitgeben möchte ist: Habt Spaß! Das wichtigste im Sport ist, die Wertschätzung für das Talent, das man hat und die Zeit, die man mit dem Sport verbringen kann zu genießen und dabei Spaß zu haben. 

Mit den Eulen Ludwigshafen hast Du dieses Jahr das Wunder Klassenerhalt in einem Thriller am letzten Spieltag geschafft. Bisher Dein emotionalstes Handballerlebnis? Und was spielen für Dich Emotionen im Sport für eine Rolle?  

Es war auf jeden Fall einer der emotionalsten Momente in meiner bisherigen Laufbahn. Emotionen nehmen für mich eine sehr wichtige Rolle ein, ich denke man sieht auch bei jedem Spiel wie jeder Spieler mit Herzblut bei der Sache ist. Handball ist ein unheimlich emotionaler Sport. Ich zieh daraus viel Kraft und Motivation. 

Im dritten Jahr Bundesliga folgte jetzt der dritte Wechsel. Was waren die Gründe für den Wechsel von den Eulen zur MT Melsungen?  

Der Wechsel zur MT Melsungen ist ein nächster Schritt, mir ergibt sich nächste Saison die Möglichkeit internationale Erfahrung zu Sammeln und von meinen Mitspielern, einige davon Nationalspieler, eine Menge zu lernen um mich weiter entwickeln zu können.  

Gibt es noch etwas was Du den Lesern mitteilen möchtest?  

Ich würde gerne noch einen Appell an alle Teilnehmer/ Beiwohner des Kempa-Allgäu-Cups richten, an einen respektvollen fairen Umgang untereinander und dadurch eine tolle Zeit miteinander zu haben. 

Vielen Dank für das tolle Interview und die Zeit, die Du für uns und die Handball-Fans nimmst. Wir freuen uns wirklich sehr auf Deinen Besuch beim Kempa-Allgäu-Cup 2019.

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