MTG Wangen unterliegt dem TV Gerhausen im Abstiegskampf
Am vergangenen Samstag musste die MTG Wangen eine bittere Auswärtsniederlage gegen den TV Gerhausen hinnehmen. Deutlich ersatzgeschwächt verlor die MTG das wichtige Spiel im Kampf gegen den Abstieg mit 28:20.
Die Partie begann aus Sicht der Gäste alles andere als optimal. Bereits in der zwölften Spielminute lag die MTG mit 9:2 zurück, was die Trainer zu einer frühen Auszeit zwang. Diese zeigte jedoch sofort Wirkung: Mit einem beeindruckenden 7:0-Lauf kämpfte sich die MTG zurück ins Spiel und glich in der 23. Minute zum 9:9 aus. Plötzlich war die Mannschaft wieder voll im Geschehen und hielt die Partie offen. Mit einem knappen Rückstand von 13:12 ging es in die Halbzeitpause.
Motiviert und mit dem Schwung aus der ersten Hälfte startete die MTG in die zweite Halbzeit, doch der TV Gerhausen fand schnell wieder zurück in die Spur. Während die Gastgeber ihren Vorsprung erneut ausbauten, schlichen sich bei der MTG Wangen zunehmend technische Fehler ein. Die personellen Ausfälle machten sich bemerkbar, und in der Offensive scheiterte man zu häufig an der gut aufgelegten Torhüterin des TV Gerhausen.
Trotz aller Bemühungen gelang es der MTG nicht mehr, das Spiel zu drehen. Am Ende stand eine deutliche 28:20-Niederlage, die die Situation im Abstiegskampf weiter verschärft.
Nun liegt der Fokus auf dem kommenden Heimspiel gegen den SV Salamander Kornwestheim am Samstag, den 08.03.25. Dort gilt es für die Wangenerinnen dringend Punkte zu sammeln, um den Anschluss an die Konkurrenz im Tabellenkeller nicht zu verlieren.
„Wir verlieren völlig die Nerven aktuell. Natürlich schmerzen die Ausfälle der Leistungsträger sehr, aber auch mit einem dezimierten Kader dürfen wir uns so beim Tabellenletzten nicht präsentieren“ so Trainer Christoph Hörmann nach der Partie.
Für die MTG spielten Johanna Schweizer und Ela Coskun im Tor, sowie Janika Schwanninger (1/1), Johanna Becker (4), Carina Zeiske (1/1), Nadine Schirnik (4), Johanna Rasch, Laura Schirnik (2), Katrin Aumann (3), Melanie Wegele, Chantal Ferreiro (2), Clara Gauß und Nicole Schmid.